DAMALS UND HEUTE

DANIEL ABT

Daniel Abt ist ein Racer aus Leidenschaft. Mit erst 23 Jahren strahlt er ungewöhnlich viel Routine aus. Kein Wunder – er ist seit frühester Kindheit auf Motorsport fixiert. Bereits mit sieben Jahren sitzt Abt im Kart und jagt den Triumphen hinterher. Schnell wird klar: Auf den ehrgeizigen Rennfahrer wartet eine vielversprechende Motorsport-Karriere. Seine erste professionelle Saison bestreitet Abt 2008 im ADAC Formel Masters. 

Bereits im zweiten Jahr in der Nachwuchsserie gelingt dem damals 16-Jährigen der große Wurf: Mit acht Siegen, zehn Podien und sieben Pole-Positions feiert er den Titel. 2010 folgt als Rookie im ATS Formel-3-Cup die viel beachtete Vizemeisterschaft, bevor der Hip-Hop-Fan im darauffolgenden Jahr in die Formel 3 Euro Serie wechselt und erstmals internationale Rennluft schnuppert. 2012 steigt Abt in die hart umkämpfte GP3-Serie auf. Dort holt er sich auf Anhieb den zweiten Platz im Gesamtklassement.

FORMEL-E-PODIUM IN MIAMI

Nach dem Gewinn der GP3-Vizemeisterschaft steigt der Allgäuer in der Folgesaison weiter in die GP2-Serie auf, die Vorstufe zur Königsklasse Formel 1. Dort sammelt er wichtige Erfahrungen für die 2014 neu gegründete FIA Formel E, bei der Abt von Beginn an mit dabei ist. Beim ersten Auftritt der Elektro-Rennserie in den USA feiert er 2015 für das Team ABT Sportsline in Miami mit einem dritten Platz sein erstes Formel-E-Podium.

LE-MANS-DEBÜT

Zudem debütiert Abt im selben Jahr für Rebellion Racing bei den 24 Stunden Le Mans in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und besteht seine Feuertaufe mit Bravour: Der Kemptener absolviert knapp acht Stunden am Steuer des privat eingesetzten Sportwagens des Rebellion-Teams und gewinnt beim wohl berühmtesten Autorennen der Welt zusammen mit seinen Teamkollegen Dominik Kraihamer und Alexandre Imperatori die Wertung für LMP1-Privatfahrer.

DREI PODIUMSERFOLGE 2015/2016

Die Formel-E-Saison 2015/2016 beendete Abt auf Gesamtrang sieben und verbesserte sich damit im Vergleich zum Debütjahr um vier Plätze. Dreimal feierte der ehrgeizige Rennfahrer aus dem Allgäu auf dem Podium. Sein persönliches Highlight: Der zweite Platz beim Berlin-ePrix vor heimischer Kulisse.