EIN KUNSTWERK AUS 4.000 EINZELTEILEN

SIEGERTYP

Die Ingenieure von Audi Sport haben den Audi RS 5 DTM für das seit 2012 gültige Technische Reglement der DTM entwickelt. Das Reglement legt besonders großen Wert auf drei Aspekte: maximale Sicherheit, maximale Chancengleichheit und maximale Kosteneffizienz.

Trotzdem bleibt für die Automobilhersteller genügend Spielraum für eigene Entwicklungen, vor allem in den wichtigen Bereichen Aerodynamik und Fahrwerk. „Der RS 5 DTM besteht aus rund 4.000 Teilen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Weniger als 100 davon sind Einheits-, Standard- oder Listenbauteile.“

Das richtungsweisende Technische Reglement hat die Kosten eines DTM-Rennwagens um rund 40 Prozent reduziert – und gleichzeitig die Sicherheit und den spektakulären Auftritt der Autos gesteigert.


LEICHTGEWICHT

Unter der komplett aus Karbon gefertigten Karosserie, die auf den ersten Blick die enge Verwandtschaft zum RS 5 aus der Serie erkennen lässt, befindet sich ein nur knapp 160 Kilogramm schweres Chassis in Hybridbauweise. Die Kombination von Kohlefaser-Monocoque und Stahlkäfig setzt mit Front-, Heck- und Seiten-Crashelementen in puncto Sicherheit Maßstäbe für einen Renntourenwagen.

5,01 Meter lang ist der RS 5 DTM, 1,95 Meter breit und 1,15 Meter flach. Der Radstand beträgt bei allen DTM-Fahrzeugen einheitlich 2.750 Millimeter. Wie beim Serienpendant sitzt der rund 340 kW (460 PS) starke V8-Motor vorn.