Direkt von der Rennstrecke auf die Strasse.

Das ABT "Komplett-Set" für fühlbar mehr Fahrspaß.

Egal ob es um Motortechnik, Karosserie, Sportfelgen, Abgastechnik, Fahrwerk oder Bremsen geht: Immer besser werden, neue Ziele stecken, gewinnen - dieser Anspruch ist unser Antrieb, auf der Rennstrecke ebenso wie bei der Entwicklung intelligenter Tuningkomponenten für die Straße. Das ist unsere Philosophie, und sie ist nicht in der grauen Theorie entstanden, sondern wurde über Jahrzehnte hinweg in der harten Schule des internationalen Motorsports geformt. Und diese einzigartige Kompetenz und Erfahrung sowie die intensive Partnerschaft mit den Technologieführern Audi und VW werden uns auch in Zukunft in Bewegung halten.

Johann Abt gründet eine Pferdeschmiede in Kempten

Gründerenkel Johann Abt absolviert sein erstes Rennen auf der Grasbahn in Kempten. Über 300 Motorsport-Siege folgen.

ABT Tuning wird gegründet. Johann Abt erzielt mit dem Abarth Spitzenergebnisse bei zahlreichen Bergrennen.

VW lässt den Golf vom Band rollen. Und ABT gehört fortan zu den führenden Unternehmen in Sachen Fahrzeugveredelung. Zweifacher Triumph des ABT Teams bei der Tourenwagenserie „Trophée l’Avenir“. 

Chiptuning erblickt das Licht der Welt und wird von den Spezialisten bei ABT perfektioniert. Erste Erfolge in den Formel-Rennserien. 

Christian und Hans-Jürgen Abt lenken nun die Geschicke des Unternehmens und gründen 1991 die ABT Sportsline GmbH. Christian entwickelt sich zum Siegfahrer und holt 1991 den Titel in der Formel Junior, wird 1992 Champion der Formel 3 (B-Wertung) und gewinnt schließlich die STW-Meisterschaft 1999.

Nachdem sich Audi aus der STW zurückzieht, übernimmt ABT Sportsline das Engagement in Alleinregie. Und wie: Bei neun von zehn Rennen stehen entweder Christian Abt oder Teamkollege Kris Nissen auf dem Podium – oder beide zusammen. Geprägt ist die Saison vom Duell zwischen Christian Abt und Opel-Pilot Uwe Alzen, das mit härtesten Bandagen ausgefahren wird. Ebenso verdienter wie sensationeller Champion wird Christian Abt, der damit den bis dato größten sportlichen Erfolg der Unternehmensgeschichte erringt.

Nach dem Ende der STW-Ära beginnt für ABT Sportsline das größte motorsportliche Abenteuer: Als Privatteam steigt die Mannschaft in die DTM ein und bringt vier in Eigenregie aufgebaute Abt-Audi TT-R an den Start. Das Tuning-Geschäft wächst inzwischen stetig: Die ABT Sportsline GmbH beschäftigt nahezu 200 Mitarbeiter, ist in fast 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und ist bis heute der weltweit größte Veredler für Fahrzeuge der Marken Audi, VW, Seat und Škoda.

Neben Christian Abt, Laurent Aiello, Mattias Ekström und Martin Tomczyk komplettiert der ehemalige Formel-1-Pilot Karl Wendlinger aus Österreich das Quintett. Die Saison beginnt mit einem Doppelsieg in Hockenheim – erstmals führt ABT Sportsline die DTM-Tabelle an. Bei insgesamt neun der zehn Rennen jubelt mindestens ein ABT Pilot auf dem Podium. Am Ende wird der Mann mit den meisten Siegen, den meisten Quali-Rennsiegen, den meisten Pole-Positions (je 4) und den meisten schnellsten Rennrunden (3) Meister: Laurent Aiello. Für das Privatteam ABT Sportsline geht mit dem Triumph gegen Mercedes-Benz und Opel ein Traum in Erfüllung.

Adria, Lausitzring, Zandvoort, Brünn: Mattias Ekström gewann vier Läufe und wurde am Ende mit 17 Punkten Vorsprung Meister in der DTM. Der Schwede stand nur drei Mal nicht auf dem Podest, landete aber immer in den Punkterängen – so sieht Konstanz aus.

Das Duell hieß Bruno Spengler gegen Mattias Ekström: Nach dem Finale hatte „Eki“ drei Punkte Vorsprung vor dem Kanadier – und das, obwohl beide jeweils nur einmal ganz oben standen. Mattias Ekström gewann den Saisonauftakt in Hockenheim, fuhr aber immer vorne mit. Sein Audi Sport Team ABT Sportsline gewann auch die Teamwertung.

Titelverteidigung für ABT: Dieses Mal hieß der Champion Timo Scheider, der in Oschersleben, Brands Hatch und beim Finale in Hockenheim siegte. Mit eisernen Nerven konnte der Lahnsteiner seinen schärfsten Rivalen Paul DiResta auf Distanz halten.

Titel-Hattrick geschafft: Timo Scheider wiederholte seinen Triumph vom Vorjahr und wurde erneut Champion. Für ABT war das der dritte DTM Titel in Folge – und Teil eines besonders erfolgreichen Jahres.

Noch ein Titel: Das ADAC GT Masters wurde zur idealen Bühne für Christian Abt. Der ehemalige DTM Profi hatte seinen Audi R8 perfekt im Griff und siegte am Ende der Saison mit 12 Punkten Vorsprung – eine klasse Leistung für den damals 42-jährigen Sportler.

Und der dritte Triumph: Christian Abt stand 2009 am Ende seiner aktiven Laufbahn, für Daniel Abt ging die Karriere erst richtig los. Noch vor seinem 17. Geburtstag gewann der Sohn des ABT Sportsline Geschäftsführers Hans-Jürgen Abt die ADAC Formel Masters – und rundete das perfekte Sportjahr der Allgäuer ab.

Erfolgreicher Aufstieg: Daniel Abt wechselte in den Deutschen Formel-3-Cup und bewies auch dort sein Können. Am Ende wurde der Debütant Zweiter in der Gesamtwertung.

Es gibt nur ein Team ABT Sportsline: Auch, wenn der Gesamtsieg verpasst wurde – die „jungen Wilden“ von ABT überzeugten im ADAC GT Masters. Gemeinsam mit der Crew durfte schließlich ein deutlicher Gewinn in der Teamwertung gefeiert werden.

Seit 2006 war die DTM ein Duell zwischen Audi und Mercedes-Benz. ABT Sportsline beendet das Ende dieser Epoche mit einem weiteren Titel: Mattias Ekström und Mike Rockenfeller holen die Teammeisterschaft nach Kempten. Für 2012 werden die Karten neu gemischt: BMW steigt in die DTM ein, alle Hersteller bauen neue Fahrzeuge. Speerspitzen in den Audi A5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline sind Mattias Ekström und Timo Scheider.

Nach einer äußerst erfolgreichen GP3-Saison, die Daniel Abt als Vizemeister beendet, unterschreibt der 20 Jahre alte Kemptener den Vertrag beim Team Lotus GP, um im Folgejahr in der renommierten GP2-Serie anzutreten. Sie gilt als Top-Nachwuchsklasse unterhalb der Formel 1. Die Piloten steuern Dallara GP2/11-Formelrenner, die über einen 612 PS starken V8 verfügen.

Vom Rennsport auf die Straße: Fahrzeuge wie der eindrucksvolle RS5-R zeigen das ABT Know-How und werden begeistert bei Presse und Kunden aufgenommen. Unter anderem erhält der Extremsportler, immerhin rund 100 Kilogramm leichter als das Serienauto, die Auszeichnung als bestes Coupé im Bereich Tuning bei der „Sportscars des Jahres-Wahl“ des renommierten Magazins Auto Bild.