Sportreifen für getunte Pkw und Rennserien

Bei Continental hat die Entwicklung äußerst leistungsstarker Reifen im Ultra-High-Performance-Segment für die Flaggschiffe der bedeutenden Sportwagenhersteller Tradition. Entwicklungspartnerschaften mit den führenden Fahrzeugveredlern wie zum Beispiel ABT dokumentieren, dass Continental auch in der Tuningbranche einen ausgezeichneten Ruf genießt. Für diesen besonderen Kundenkreis entwickelten die Techniker in Hannover den ersten Serienreifen der Welt mit einer Geschwindigkeitsfreigabe bis 360 km/h – den ContiSportContact Vmax. Auf diesem Pneu erzielte ein 1.000 PS starker Porsche 911 schon 2009 eine vom TÜV Rheinland zertifizierte Spitzengeschwindigkeit von 376 km/h.

Auf derselben Veranstaltung wurden zahlreiche weitere Rekorde erzielt: So verbuchte die schnellste Corvette knapp 343 km/h, das schnellste von Autogas angetriebene Fahrzeug auf Audi RS 4-Basis 352 km/h – auf dem ContiSportContact Vmax.

Während der Leistungsshow der Tuningbranche in Essen sind jedes Jahr ausgewählte Tuner eingeladen, als Mitaussteller der Motorshow ihre neuesten Fahrzeuge auf dem Continental-Stand zu präsentieren. Dazu zählt unter anderem auch Abt Sportsline. Gemeinsam mit den Tuningpartnern und den Fahrexperten der Fachzeitschrift sport auto wurde 2011 der reinrassige Sport-Event-Reifen ContiForceContact entwickelt. Ein UHP-Semi-Slick, mit dem Fahrzeuge wie der Porsche 911 Carrera in der neuen bis 400 PS starken Baureihe 991 adäquat bestückt werden. Der ContiForceContact feierte sein Rennsport-Debüt 2011 äußerst erfolgreich beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an einem 300 PS starken Artega GT, mit dem das Continental-Team den Eifel-Härtetest zwischen der legendären Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke in der starken Hubraum- und PS-Klasse SP 7 als 11. abschloss.

Einen Schritt weiter geht Continental mit speziell entwickelten Rennslicks in den Vereinigten Staaten, wo der Reifenhersteller exklusiver Reifenlieferant für die GRAND-AM Rolex Sports Car Series ist.

Die Erfolgsstrory- ABT und Continental

Bei ABT geht es von Anfang an um Pferdestärken. Bereits 1896 als Pferdeschmiede gegründet, steht der Kemptener Familienbetrieb unter Hans-Jürgen Abt für hoch performative Fahrzeugveredelung.

Weltweit ist das Unternehmen aus dem Allgäu führend für das Tuning von Fahrzeugen von Audi, VW, Seat und Škoda.

Mit langjähriger Erfahrung aus dem Spitzenrennsport bietet ABT eine optimale Mischung aus Kraft und Standfestigkeit für langfristigen Fahrspaß. Dabei steht der Anspruch, das Beste aus jedem Fahrzeug herauszuholen, ganz oben. Sei es optimiertes Motormanagement und Leistungssteigerungen der ABT Engine Control, oder ein sportlichdynamisches Auftreten der Fahrzeuge durch Karosserieprogramm, Sportfelgen und Abgastechnik.

1. HERAUSFORDERUNG

Leistungen am Limit und den Fahrspaß vor Augen

ABT zählt zu den erfolgreichsten Motorsportteams Deutschlands. Zahlreiche Siege und Meisterschaften unterstreichen das Know-How, welches das Unternehmen im Motorsport erworben hat. Mit diesem Wissen bietet ABT dynamisches Fahrvergnügen und ist eine feste Größe auf der Straße.

Sportwagen von heute stoßen bereits an die Grenzen der technischen Möglichkeiten. ABT setzt auf Optimierung und Performance und sorgt für sportives Fahrvergnügen u.a. mit dem ABT R8 5.2 FSI (600 PS Leistung), welcher Kraft und Anmut auf die Straße bringt.

2. LEISTUNG

Technischer Fortschritt auf höchstem Niveau

Für die Entwicklung und Erprobung von Reifen, die bestmöglich an die Ansprüche der jeweiligen Fahrzeugcharakteristik angepasst sind, arbeiten beide Unternehmen eng zusammen. Die Ingenieure und Techniker von ABT und Continental tauschen stetig ihre Erfahrungen aus, um die Reifeneigenschaften gemeinsam weiter zu perfektionieren. Sei es bei der Bremsarbeit auf nassem Untergrund, dem Kurvenverhalten oder der präzisen Agilität im Grenzbereich.

So kann beispielsweise der ABT RS3 (470PS ) seine Höchstgeschwindigkeit von 285Km/h einzig und alleine mit dem Conti SportContact 5P auf die Straße bringen.

3. ERFOLG

Erfolge in der Vergangenheit, Visionen für die Zukunft

Durch gemeinsame Anstrengungen und den kontinuierlichen Austausch, den ABT und Continental seit Jahren pflegen, werden die Reifencharakteristika für besonders sportliche Fahrzeuge immer weiter herausgearbeitet und verfeinert. So entstehen durch diese Zusammenarbeit perfekt abgestimmte Performance-Reifen für Fahrzeuge in allen Fahrzeugklassen und jeden Einsatzzweck.

Maximaler Grip auf der Rennstrecke

Die Entwicklung von Ultra-High-Performance-Reifen ist in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr zu einem höchst anspruchsvollen Aufgabenfeld für Spezialisten geworden. Supersportler, die schon ab Werk über 300 km/h schnell sind, erfordern für die Leistungssteigerung und Individualisierung immer speziellere Lösungen. Diesen Trend hat Continental frühzeitig erkannt. Die Techniker des führenden europäischen Reifenherstellers stehen schon seit Jahren im direkten Kontakt mit den Top-Veredlern der Branche. Innovative Lösungen wie der ContiSportContact Vmax und der ContiForceContact werden aus dem konkreten Bedarf dieser Edel-Tuner abgeleitet und entstehen im Rahmen von aufwändigen Technologie-Partnerschaften. Die Herausforderung, immer sportlichere Lösungen zu entwickeln, verlangt insbesondere den Material-Entwicklern Höchstleistung ab. UHP-Reifen wie der ContiSportContact 5 P oder der Club-Sportreifen ContiForceContact wären beispielsweise ohne die neu entwickelte „Black-Chilli-Technologie“ und ausgeklügelte Kombinationen kurzer und langer Polymerketten gar nicht möglich.

Damit es immer runder läuft: Reifenforschung und -entwicklung

Das Kontaktwunder Reifen

Was Reifen wirklich leisten, macht man sich selten klar. Leichter geht’s, wenn man sich mal vorstellt, dass sämtliche Kräfte eines Fahrzeugs über eine Kontaktfläche auf die Straße übertragen werden, die gerade mal so groß ist wie vier Postkarten.

Dazu kommt: Die Anforderungen steigen stetig. Automobilhersteller und Endverbraucher fordern von jeder Reifengeneration neue Höchstleistungen, mehr Sicherheit und ein noch höheres Maß an Perfektion.

Unsere Antwort darauf heißt: 1.000. Das ist die Zahl der Mitarbeiter, die in den Technologiezentren in Europa und Amerika jeden Tag ihr ganzes Engagement in den Dienst einer Sache stellen: Sehr gute Reifen noch besser zu machen.

Viele Experten für klare Ziele

Wir haben ein ganz einfaches Motto: Man muss das Unmögliche denken, um das Mögliche zu realisieren. Diesem Motto wirklich gerecht zu werden, ist allerdings nicht ganz so einfach. Man braucht viele Experten aus vielen Disziplinen, um das Thema Reifen immer wieder neu zu definieren.

In unseren Hightech-Laboren treffen Ingenieure Naturwissenschaftler und Designer begegnen Akustikern und Röntgenexperten.

Die Ziele, an denen sie gemeinsam arbeiten, sind klar definiert. Die Reifen von morgen sollen sicher bremsen, bei Aquaplaning schützen, stabil fahren, Komfort bieten und wirtschaftlich sein. Diese Anforderungen sind nur zu verwirklichen, weil unsere Forscher und Entwickler eng mit Herstellern zusammenarbeiten. Wir verstehen Reifen nie als isolierte Meisterstücke – sie sind immer Teil eines Systems mit Fahrwerk, Bremsen und Steuerungselektronik.

Lorbeeren ohne Ausruhen

Der Erfolg gibt unseren Forschern recht – und spornt sie gleichzeitig an. Hunderte Entwicklungen gingen in die Serienproduktion ein und sorgen heute für beste Performance an Pkws, Nutzfahrzeugen und Zweirädern. Unzählige Tests weltweit, immer wieder die höchsten Auszeichnungen – unsere Reifen liegen wirklich auf Kurs. Diese Qualitäten weiß auch die Industrie zu schätzen. Millionen von Erstausstattungsreifen sprechen für sich.