Erstes Podium für René Rast in der Formel E

René Rast ist in der Formel E angekommen: In seinem fünften Rennen für Audi Sport ABT Schaeffler erkämpfte sich der Audi-Werksfahrer mit einem spektakulären Überholmanöver kurz vor dem Ziel das erste Podium in der Elektrorennserie.

Der zweimalige DTM-Champion lernt schnell. Nach einem für ihn enttäuschenden vierten Rennen am Sonntag zeigte sich Rast auf der verlängerten Strecke in Berlin-Tempelhof in überragender Form: klare Bestzeit und ein Zusatzpunkt im Qualifying, Platz vier in der „Super Pole“ und ein intelligentes Rennen, in dem er die Effizienz seines Audi e-tron FE06 voll ausnutzte und sich in der letzten Runde mit einem beherzten Manöver am Porsche von André Lotterer vorbeipresste.

„Mein Team hat mir gesagt, dass ich für die letzte Runde 0,5 Prozent mehr Energie zur Verfügung habe als André“, sagte Rast. „Ich habe gesehen, dass er Probleme hat und habe daraufhin voll attackiert.“ Mit hauchdünnen 0,373 Sekunden entschied Rast das Duell gegen Lotterer für sich, obwohl sich der Porsche-Fahrer vehement wehrte und es zu mehreren Berührungen kam. „Etwas Rubbing war dabei“, so Rast. „Aber ich habe in den letzten Tagen gelernt, dass das in der Formel E dazugehört. Ich freue mich riesig über mein erstes Podium in der Formel E.“

Lucas di Grassi hat vor dem letzten Saisonrennen am Donnerstag noch Chancen auf die Vizemeisterschaft, obwohl er am Mittwoch ohne Punkte blieb. Der Brasilianer kollidierte mit dem neuen Champion António Félix da Costa und schlitzte sich dabei einen Reifen auf. Nach dem Boxenstopp fuhr di Grassi die schnellste Rennrunde. 

Di Grassi musste aus der letzten Reihe ins Rennen starten, nachdem vier Fahrer der ersten Qualifying-Gruppe keine Zeitrunde fahren konnten. „Wenn man in Gruppe eins eine Chance haben will, muss man so spät wie möglich auf die Strecke gehen“, sagte der Audi-Pilot. „Die Autos vor mir fuhren so langsam, dass wir alle zu spät über die Linie kamen.“ Kurioserweise traf es alle vier Formel-E-Champions im Starterfeld.

„Ein Auto vorn, eines ganz hinten“, lautete die Bilanz von Teamchef Allan McNish. „Das mit Lucas im Qualifying war extrem ärgerlich, weil er ein sehr schnelles Auto hatte. Kleiner Trost: Er ist nun morgen in der zweiten Qualifying-Gruppe. René war heute einfach großartig. Er hat im Qualifying den Vorteil der vierten Startgruppe perfekt genutzt, im Rennen seine Energie clever eingeteilt und am Ende attackiert. Das Rennen am Sonntag war für ihn eine Enttäuschung. Heute hat er gezeigt, dass er schnell lernt und ein Kämpfer ist.“

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