Formel-E-Pilot di Grassi punktet auch im vierten Finalrennen

Audi-Pilot Lucas di Grassi hat auch im vierten Finalrennen der Formel E in Berlin Punkte gesammelt und seine Chance auf die Vizemeisterschaft gewahrt. Bei leichtem Regen und teilweise feuchter Strecke fuhr der Brasilianer am Sonntagabend mit seinem Audi e-tron FE06 von Startposition zwölf auf Platz sechs nach vorn.

 

Vor den letzten beiden Rennen ist der Pilot des Teams Audi Sport ABT Schaeffler punktgleich mit dem Tabellendritten Maximilian Günther (BMW). Damit ist jetzt die Vizemeisterschaft der Fahrerwertung das Ziel für die beiden letzten Rennen der Saison am kommenden Mittwoch und Donnerstag in Berlin. 

Die Titel wurden am Sonntag bereits vergeben. „Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Antonio Felix Da Costa und DS Techeetah zum Titelgewinn“, sagte Teamchef Allan McNish. „Wir haben heute aus unserem Paket im Qualifying das Maximum herausgeholt. Lucas fehlte in der schwierigen ersten Startgruppe nur eine Zehntelsekunde zu Platz eins. René (Rast) hat es im Qualifying mit einer tollen Runde erstmals in die Top Ten geschafft. Leider ist er im Rennen nach einer starken Anfangsphase zurückgereicht worden. Lucas hat wieder eine kämpferische Leistung gezeigt. Doch als er sich auf Platz sechs nach vorn gearbeitet hatte, war die Fünfergruppe an der Spitze schon zu weit enteilt.“ 

„Ich war mit meinem Qualifying zu 90 Prozent zufrieden“, sagte di Grassi. „Wenn man von Startposition zwölf startet, kann man nicht viel mehr erwarten, als wir heute erreicht haben.“

René Rast verpasste als Achter des Qualifyings die Super Pole der schnellsten sechs nur um 0,046 Sekunden. „Endlich lief es im Qualifying besser. Leider lief es im Rennen nach dem guten Anfang bei mir am Ende gar nicht mehr, und es wurde nur Platz 16“, sagte der Deutsche.

Beim zweiten Finalrennen der Formel E am Donnerstag holte Lucas di Grassi sogar das erste Podium für Audi Sport ABT Schaeffler. Von Startposition sechs fuhr er auf Platz drei nach vorn. Im Qualifying gelang ihm der Sprung in die „Super Pole“ der schnellsten sechs. Im Rennen machte di Grassi gleich in der Anfangsphase zwei Positionen gut und lieferte sich anschließend ein spektakuläres Duell mit Robin Frijns im Audi e-tron FE06 des Kundenteams Envision Virgin Racing, das der Brasilianer knapp für sich entschied.

René Rast passierte an seinem zweiten Renntag für Audi Sport ABT Schaeffler ein ähnliches Missgeschick wie Lucas di Grassi am Mittwoch, der sich am Mittwoch nach einem Fehler im Qualifying auf Startposition 20 wiederfand und sich am Ende dennoch auf Platz 8 vorkämpfte. „Ich habe im Qualifying etwas zu viel riskiert“, sagte Rast. „Beim Anbremsen von Kurve 1 blockierte das rechte Vorderrad. Dadurch habe ich den Scheitelpunkt der Kurve komplett verpasst und war Letzter.“

 

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