Otto geht auf Elektro ab: der ABT RS6-E mit 1.018 Hybrid-PS in Essen

Am Anfang oft als emotionslose „Fahrspaßkiller“ verteufelt, bieten alternative Antriebsformen heute auch aus Tuner-Sicht viele spannende Perspektiven. Das zeigen zahlreiche Exponate auf der Essen Motor Show 2018. Besonders packend führt das der fahrfertige Prototyp

ABT RS6-E vor Augen, der das Beste aus zwei Welten verbindet: Ein tüchtig aufgeladener V8-Ottomotor trifft hier auf einen zusätzlichen Elektromotor – Hybrid-Technik at its best! Das auf einem bereits leistungsgesteigerten ABT RS6 basierende Auto sprengt dabei mit bis zu 1.018 PS und 1.291 Nm Systempower leistungstechnisch Grenzen. Die Ingenieure haben im Kardantunnel einen zusätzlichen Elektromotor installiert, um per Knopfdruck einen Zusatz-Boost an der Hinterachse zu ermöglichen. Und wie das abgeht, demonstriert Rennfahrer Daniel Abt in einem Video, in dem er den RS6-E vorstellt und zum ersten Mal den „Magic Button“ drückt: youtu.be/Pxak7Xqwphk

Am Anfang oft als emotionslose „Fahrspaßkiller“ verteufelt, bieten alternative Antriebsformen heute auch aus Tuner-Sicht viele spannende Perspektiven. Das zeigen zahlreiche Exponate auf der Essen Motor Show 2018. Besonders packend führt das der fahrfertige Prototyp ABT RS6-E vor Augen, der das Beste aus zwei Welten verbindet: Ein tüchtig aufgeladener V8-Ottomotor trifft hier auf einen zusätzlichen Elektromotor – Hybrid-Technik at its best! Das auf einem bereits leistungsgesteigerten ABT RS6 basierende Auto sprengt dabei mit bis zu 1.018 PS und 1.291 Nm Systempower leistungstechnisch Grenzen. Die Ingenieure haben im Kardantunnel einen zusätzlichen Elektromotor installiert, um per Knopfdruck einen Zusatz-Boost an der Hinterachse zu ermöglichen. Und wie das abgeht, demonstriert Rennfahrer Daniel Abt in einem Video, in dem er den RS6-E vorstellt und zum ersten Mal den „Magic Button“ drückt: https://youtu.be/Pxak7Xqwphk

Beim ABT RS6-E beeindrucken bereits die Eckdaten des Verbrennungsmotors, der allein auf 730 PS (537 kW) kommt. Die Differenz zum 560 PS (412 kW) starken Serientriebwerk erklären das selbst entwickelte Steuergerät ABT Engine Control (AEC) und eine modifizierte Abgasanlage. Als ABT Power R ist das Performance-Paket bereits im Handel verfügbar. Der Prototyp hat jedoch mehr zu bieten. Möchte der Fahrer die Beschleunigung ausreizen, lässt sich oberhalb von 100 km/h auch die E-Power nutzen: Nun werden für kurze Zeit 288 PS (213 kW) und 317 Nm Drehmoment zusätzlich frei. Da das gewisse Extra nur bei Bedarf zugeschaltet wird, reicht eine kompakte Batterie mit einer Kapazität von 13,6 kWh aus.

Impulse erhielt ABT Sportsline bei dem ambitionierten Projekt von seiner eigenen Abteilung für Elektromobilität, ABT e-Line, und aus dem Motorsport. Dort kümmert sich das Unternehmen unter anderem um den Einsatz der Formel-E-Fahrzeuge für Audi. Der Prototyp RS6-E greift dem im Tuning-Sektor erwarteten Wandel vor, der durch die zunehmende Verbreitung von Hybridfahrzeugen und alternativen Antrieben kommen könnte.

Der besondere Prototyp weiß aber auch optisch Akzente zu setzen: etwa mit einer futuristischen Fahrzeugfolierung, die an das Design von Leiterplatinen erinnert. Dieses spiegeln auch die AERO-Ringe wider, welche die 21 Zoll großen Felgen vom Typ ABT Sport GR als Besonderheit zieren. Das umfangreiche ABT Aerodynamik-Paket aus dem normalen Programm umfasst Frontlippe, Frontschürzenaufsätze, Spiegelkappen, Radhausentlüftungen, Seitenschweller- und Heckschürzenaufsätze nebst Heckspoiler. KW-Gewindefahrwerksfedern sorgen für die standesgemäße Tieferlegung – so bleiben selbst 1.018 PS stets kontrollierbar.