Formula E

Die Serie
Elektromobilität emotional erleben

Vom Pionier zum zweimaligen Champion – das Team Audi Sport ABT Schaeffler hat die bisherigen sechs Saisons der Elektrorennserie ABB FIA Formula E Championship geprägt. Das ABT Sportsline Team gemeinsam mit Schaeffler bildet in der Debütsaison 2014/15 nicht nur das einzige deutsche Team, sondern beginnt die Saison auch mit einem Paukenschlag: Lucas di Grassi gewinnt in Peking das Premierenrennen.

Im dritten Jahr dann das Meisterstück: Nach einem spannenden Duell zwischen Titelverteidiger Sébastien Buemi und Lucas di Grassi krönt der ABT Pilot seine Aufholjagd beim Finale mit dem Titelgewinn.

2017/18 steigt Audi als erster deutscher Automobilhersteller in die Formel E ein. Die Marke mit den Vier Ringen übernimmt den Startplatz von ABT Sportsline. Der Rennstall aus dem Allgäu bleibt jedoch das Einsatzteam der e-tron-Rennwagen. In Mexiko gelingt Daniel Abt als erstem Deutschen ein Formel-E-Sieg, beim Heimspiel in Berlin legt der Kemptener noch einmal nach. Dort holt der Rennstall als erster überhaupt einen Doppelsieg, die Pole-Position, die Schnellste Rennrunde und die maximale Punktzahl an einem Rennwochenende.

Nach dem Anlauf der sechsten Saison unterbricht die Covid-19 Pandemie den Rennbetrieb schlagartig – nach langer Ungewissheit, ob und wie die Saison fortgesetzt werden kann, folgt doch noch die Erleichterung. Alle noch ausstehenden Rennen werden am Austragungsort Berlin Tempelhof nachgeholt. Das bedeutet für die Teams, Arbeiten unter höchsten Hygieneschutzmaßnahmen und sechs Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen in der deutschen Hauptstadt.

In der Saison 7 wird sich einiges ändern – die FIA Formel E Meisterschaft wird zum ersten Mal mit dem Status einer Weltmeisterschaft ausgetragen. Des Weiteren wird René Rast neben Lucas Di Grassi neuer Stammfahrer für die Allgäuer. Er geht mit der Nummer #33 an den Start.  

Die Homologation des Rennfahrzeugs bleibt bis einschließlich Saison 8 dieselbe: Top Speed von 240 km/h auf Straßenparcours und eine enorme Beschleunigung von 0-100 km/h. Das ist dank einer maximalen Leistung von 250 kW (340 PS) möglich. Neu ist eine Anpassung der Motorenspezifikation. Die maximale Drehzahl des Elektromotors ist nun auf 100.000 Umdrehungen pro Minute begrenzt.

Interessant ist auch die Einführung des Mindestgewichts für Fahrer: Auf der Vorderachse müssen zukünftig zwischen 40,5 und 42,5 Prozent des Gesamtmasse inklusive Fahrer liegen. Zur Kontrolle bei der Homologation wird ein Fahrer-Dummy mit einem Gewicht von 80 Kilogramm verwendet.

Saisonauftakt wird nach der kürzlich erfolgten Verschiebung des Santiago E-Prix voraussichtlich am 26./27. Februar 2021 mit einem „Double-Header“ in Diriyya in Saudi Arabien sein.

Das Auto
Fahrer
Lucas Di Grassi

Nach vier Jahren ist Lucas di Grassi der erfolgreichste Pilot der Formel-E-Geschichte: Kein anderer Pilot holte mehr Podiumsplätze (27) oder Punkte (611). Rekorde, auf denen sich der Brasilianer aber keinesfalls ausruht. Di Grassi ist Gründungsmitglied der Formel E: Schon lange, bevor er das erste Mal im elektrischen Rennauto saß, gestaltete er mit CEO Alejandro Agag hinter den Kulissen die Grundzüge und Abläufe der Serie, gab mit seiner Erfahrung wichtige Impulse. Auf der Strecke gehört der Champion der Saison 2016/17 an jedem Rennwochenende zu den Protagonisten und Favoriten auf Siege und Titel. Abseits des Cockpits genießt Lucas di Grassi im Fahrerlager eine hohe Anerkennung: bei den Medien als authentischer Gesprächspartner, der selten ein Blatt vor den Mund nimmt. Bei den Fans, weil er fast jeden Wunsch nach einem Foto oder einer Unterschrift erfüllt. Und nicht zuletzt bei den Ingenieuren seines Teams, weil er nicht nur starke Rennergebnisse abliefert, sondern mit seiner Erfahrung und seinen präzisen Aussagen auch die Entwicklung des Rennautos vorantreibt. Lebensmittelpunkt von Lucas di Grassi und seiner Frau Bianca ist Monaco. Seit Juli 2018 hat sich das Leben des Rekordmannes verändert: Sohn Leonardo hält den begeisterten Vater mächtig auf Trab.

 

Karriere

1997–2001   Kart, Panamerikanischer Kart-Meister (2000)

2002   2. Platz Brasilianische Formel-Renault-Meisterschaft

2003   2. Platz Südamerikanische Formel-3-Meisterschaft

2004   Britische Formel-3-Meisterschaft, 3. Platz GP Macau, Formel 3 Masters

2005   1. Platz GP Macau, 3. Platz Formel 3 Euro Serie, 3. Platz Formel 3 Masters, Formel-1-Test

2006   GP2-Serie, Formel-1-Test

2007   2. Platz GP2-Serie, Formel-1-Testfahrer

2008   3. Platz GP2-Serie, Formel-1-Reservefahrer

2009   3. Platz GP2-Serie, Formel-1-Reservefahrer

2010   Formel 1

2011   Formel-1-Reifentestfahrer, ILMC-Tests

2012   Formel-1-Reifentestfahrer, 24 Stunden Nürburgring, 3. Platz WEC São Paulo (Audi R18 ultra)

2013   3. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18 e-tron quattro)

2014   2. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18 e-tron quattro), 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18 e-tron quattro)

2015   3. Platz FIA Formel E, 1 Sieg, 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18 e-tron quattro)

2016   2. Platz FIA Formel E, 3 Siege, FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18), 1 Sieg, 3. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18)

2017   1. Platz FIA Formel E, 2 Siege

2018   2. Platz ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE04), 2 Siege

2019   3. Platz ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE05), 2 Siege

2020   6. Platz ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE06)

2021   ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE07)

 

René Rast

Nach seinem erneuten Titelgewinn in der DTM 2020 und seinem erfolgreichen Formel-E-Debüt in der vergangenen Saison in Berlin bestreitet Rast jetzt seine erste komplette Saison in der rein elektrischen Rennserie. Zum ersten Mal seit 2004 geht er wieder in einem Formel-Rennwagen an den Start. Dass man ihn auch hier nicht unterschätzen darf, bewies er schon in den finalen Läufen der Formel-E-Saison 2019/2020. Mit seinem ersten Auftritt in der Super Pole, den ersten Punkten sowie dem ersten Podium beeindruckte Rast auf Anhieb. René Rasts ungewöhnliche Karriere führte ihn vom Polo Cup bis nach Le Mans und über die DTM nun in die Formel E. Gleich dreimal gewann er den Porsche Supercup, der im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen wird. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS gilt er als Maßstab und Garant für Erfolge, zu denen auch der Titelgewinn im ADAC GT Masters zählt. Die Zielsetzung für Rasts erstes Jahr als Stammpilot in der elektrischen Weltmeisterschaft ist klar: „Mein Ziel ist es, an die Leistungen der Läufe in Berlin anzuknüpfen und noch weitere Podeste zu erzielen. Natürlich habe ich auch meinen ersten Sieg fest im Blick“. Abseits der Rennstrecke ist René Rast Familienmensch. Zeit mit seinen Liebsten hilft dem Deutschen, die Akkus zwischen den Rennen wieder aufzuladen. Mit seiner Partnerin Diana und dem gemeinsamen Sohn Liam lebt er in Bregenz auf der österreichischen Seite des Bodensees.

 

Karriere

1996–2002   Kart

2002   1. Platz Deutscher ICA-Junioren-Kart-Cup

2003   Formel BMW ADAC

2004   Formel BMW ADAC

2005   1. Platz ADAC Volkswagen Polo Cup

2006   2. Platz Seat León Supercopa

2007   10. Platz Porsche Carrera Cup, 8. Platz 24 Stunden Nürburgring

2008   1. Platz Porsche Carrera Cup, 6. Platz Porsche Supercup

2009   2. Platz Porsche Supercup, VLN (Audi R8 LMS)

2010   1. Platz Porsche Supercup, ADAC GT Masters

2011   1. Platz Porsche Supercup, 5. Platz Porsche Carrera Cup, ADAC GT Masters (Audi R8 LMS)

2012   1. Platz Porsche Supercup, 1. Platz Porsche Carrera Cup, 1. Platz 24 Stunden Spa (Audi R8 LMS ultra), 1. Platz GT-Klasse 24 Stunden Daytona

2013   2. Platz GT-Klasse 24 Stunden Daytona (Audi R8 GRAND-AM), 6. Platz FIA GT Series, 6. Platz ADAC GT Masters, Blancpain Endurance Series (Audi R8 LMS ultra)

2014   1. Platz ADAC GT Masters, 1. Platz 24 Stunden Nürburgring, 1. Platz 24 Stunden Spa, 6. Platz Blancpain GT Series (jeweils Audi R8 LMS ultra)

2015   2. Platz FIA GT World Cup Macau (Audi R8 LMS)

2016   1. Platz GTD-Klasse 24 Stunden Daytona (Audi R8 LMS), 5. Platz LMP2-Klasse FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 3. Platz 24 Stunden Spa (Audi R8 LMS), 23. Platz DTM (Audi RS 5 DTM)

2017   1. Platz DTM (Audi RS 5 DTM), 3 Siege, 3. Platz 24 Stunden Daytona

2018   2. Platz DTM (Audi RS 5 DTM), 7 Siege, 1. Platz Nations Cup Race of Champions

2019   1. Platz DTM (Audi RS 5 DTM), 7 Siege

2020   1. Platz DTM (Audi RS 5 DTM), 7 Siege, 15. Platz ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE06)

2021   ABB FIA Formel E (Audi e-tron FE07)

 

Termine

Formel-E-Rennkalender 2021/2022

26.02.2021  Diriyah (KSA)
27.02.2021  Diriyah (KSA)
10.04.2021  Rom (I)
10.04.2021  Rom (I)
24.04.2021  Valencia (E)
25.04.2021  Valencia (E)
08.05.2021  Monaco (MC)
19.06.2021  Puebla (MEX)
20.06.2021  Puebla (MEX)
10.07.2021  New York City (USA)
11.07.2021  New York City (USA)
24.07.2021  London (GB)
25.07.2021  London (GB)
14.08.2021  Berlin (D)
15.08.2021  Berlin (D)

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