Formula E
Die Serie
Elektromobilität emotional erleben

Audi fährt als erster deutscher Automobilhersteller in der Formel E. Die Marke mit den Vier Ringen übernimmt in der Saison 2017/2018 den Startplatz von ABT Sportsline. Das Team aus dem Allgäu ist seit Gründung der Elektro-Rennserie erfolgreich in der Formel E präsent und betreut künftig als Einsatzteam die e-tron-Rennwagen. Für ABT an den Start gehen Youngster Daniel Abt (Deutschland) und Titelverteidiger Lucas di Grassi (Brasilien).

Audi ist seit der ersten Formel-E-Saison im Jahr 2014 Namensgeber des Teams und hat mit dem Brasilianer Lucas di Grassi bisher einen seiner Werksfahrer zur Verfügung gestellt. Das Allgäuer Team nutzte zudem die Infrastruktur des Kompetenz-Centers Motorsport in Neuburg. Zur Saison 2016/2017 hat Audi die Partnerschaft durch finanzielle und technische Unterstützung intensiviert. Jetzt erfolgte mit der Übernahme des Startplatzes von ABT Sportsline der letzte Schritt zu einem vollständigen Werkseinsatz – unter dem Teamnamen Audi Sport ABT Schaeffler.

Die vierte Saison der Formel E begann am 2. Dezember in Hongkong und führt anschließend unter anderem nach Süd- und Nordamerika, Afrika sowie in die europäischen Metropolen Berlin, Paris, Rom und Zürich. „Die Formel E bietet spektakulären Motorsport mitten in faszinierenden Städten und ist eine tolle Bühne, um Elektromobilität und Motorsport in ihrer emotionalsten Form zu präsentieren“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass.

„Wir sind stolz, als eines der Gründungsmitglieder ein Stück Motorsportgeschichte mitgeschrieben zu haben“, sagt Hans-Jürgen Abt. „Die Formel E hat sich in wenigen Jahren so stark entwickelt, dass ein Team ohne die Unterstützung eines Automobilherstellers nicht mehr konkurrenzfähig ist. Deshalb übergeben wir jetzt gern das Kommando an Audi – einen Partner, mit dem wir im Motorsport und im Tagesgeschäft schon seit vielen Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir diese Erfolgsgeschichte auch in der Formel E fortsetzen werden.“

Das Auto
Die neue Generation des Meisterautos - Der Audi e-tron FE04

Wie macht man das Rennauto noch besser, mit dem Lucas di Grassi die Meisterschaft gewonnen und das dem Team in elf Rennen sieben Pokale für Podiumsplätze beschert hat? Mit Erfahrung, dem geballten Know-how von Audi und Partner Schaeffler sowie mit viel Liebe zum Detail.

Der Audi e-tron FE04 für die vierte Saison ist ein reinrassiges Formel-Rennauto und die neue Generation des Meisterautos von Lucas di Grassi. Kamen in der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 noch komplett identische Elektro-Rennwagen zum Einsatz, dürfen die Teams und Hersteller seit der Saison 2015/2016 selbst den kompletten Antriebsstrang entwickeln, der aus Motor, Getriebe, Teilen des Fahrwerks sowie der entsprechenden Software besteht.

Herzstück ist die Kombination aus Motor und Getriebe, die Audi und Technologiepartner Schaeffler gemeinsam entwickelt haben. Der Fokus der Ingenieure lag vor allem darauf, die Motor-Generator-Unit (MGU) noch effizienter zu gestalten und den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen. Besonders die Beschleunigung aus den Kurven heraus wird damit weiter verbessert.

Der Motor darf im Qualifying maximal 200 kW (272 PS) leisten. In den Rennen ist die Leistung auf 180 kW (245 PS) begrenzt. Über den sogenannten „FanBoost“ kann den Fahrern kurzfristig bis 200 kW (272 PS) Leistung zur Verfügung stehen.

Ähnlich wie in der DTM sind technische Veränderungen nach der Homologation der Rennwagen, die einmal pro Jahr erfolgt, nicht mehr gestattet. Während der Saison geht es für die Ingenieure und Fahrer dann in erster Linie darum, das Optimum aus dem vorhandenen Paket zu holen und das Auto perfekt an den jeweiligen Stadtkurs anzupassen. Den größten Spielraum bietet dabei die Software, welche in der Formel E vor allem in Sachen Energiemanagement die alles entscheidende Rolle spielt.

Den Strom bezieht der Audi e-tron FE04 aus einer 200 Kilogramm schweren Batterie, die Williams Advanced Engineering entwickelt hat und die bei allen Autos identisch ist. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 34 kWh, von der 28 kWh genutzt werden dürfen. Sie sitzt zwischen Fahrersitz und Antriebsstrang.

Eine Besonderheit der Formel E sind die profilierten Allwetter-Einheitsreifen, die vom langjährigen Audi-Partner Michelin stammen und einen engen Bezug zur Serie haben.

Bei der Kraftübertragung setzt Audi Sport ABT Schaeffler in der neuen Saison auf ein Hocheffizienz-Getriebe mit nur einem Gang statt wie bisher auf drei Gänge. Ein zentrales Display liefert alle wichtigen Informationen zum Zustand der MGU, vor allem auch die bei einem elektrisch betriebenen Rennwagen besonders wichtigen Systemtemperaturen sowie den aktuellen Ladestand der Batterie.

Wie in der Formel 1 sitzt der Fahrer in einem Monocoque aus Kohlefaser, das neuesten FIA-Sicherheitsstandards entspricht. Zwei Überrollbügel sowie CFK-Crash-Strukturen an Front und Heck sowie den Flanken sorgen für maximale Sicherheit. Das Mindestgewicht eines Formel-E-Rennwagens liegt bei 880 Kilogramm (inklusive Fahrer). Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Elektrorennwagen in 3,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt auf den Stadtkursen bei rund 225 km/h.

 

Die Fahrer
Daniel Abt

Trotz seines Alters von gerade einmal 25 Jahren hat Daniel Abt schon Erfahrungen in nahezu allen Formelklassen unterhalb der Formel 1 gesammelt. In der Formel E gehört er zu den „Männern der ersten Stunde“, war in jedem bisher ausgetragenen Rennen am Start. Für die Fans ist der Deutsche einer der Lieblinge im Fahrerlager. Hier ein Autogramm, dort ein Selfie und immer Zeit für ein kurzes Gespräch mit den Fans – Daniel Abt lebt und liebt die Formel E. Der Deutsche bildet seit dem Debüt der Rennserie im September 2014 ein Team mit Lucas di Grassi und ist wegen seiner offenen Art einer der beliebtesten Piloten im Fahrerlager. „Ich mag den besonderen Spirit, der in der Formel E herrscht – nicht nur zwischen den Teams, sondern auch zwischen uns Rennfahrern und den Fans in aller Welt. Das ist einmalig.“

 

Karriere

2001–2007 Kart

2008 8. Platz ADAC Formel Masters

2009 1. Platz ADAC Formel Masters

2010 2. Platz ATS Formel 3 Cup

2011 7. Platz Formel 3 Euro Serie, 4. Platz FIA Formel 3 International Trophy

2012 2. Platz GP3-Serie, 12. Platz ATS Formel 3 Cup, Formel Renault 3.5

2013 22. Platz GP2-Serie

2014 16. Platz GP2-Serie

2015 11. Platz FIA Formel E, FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 1 Sieg LMP1-Privatteams

2016 7. Platz FIA Formel E, ADAC GT Masters

2017 8. Platz FIA Formel E

 

Lucas Di Grassi

Erstmals in seiner Karriere geht Lucas di Grassi mit der Startnummer „1“ in eine Motorsport-Saison. Der amtierende Formel-E-Champion ist einer der Mitbegründer und ersten Botschafter der rein elektrischen Rennserie und hat sich mit dem Titel Ende Juli 2017 einen Traum erfüllt – nichts, worauf sich der Südamerikaner ausruhen würde. Am 30. Juli 2017 um 16.58 Uhr Ortszeit ist es vollbracht: Lucas di Grassi reicht im letzten Rennen der dritten Saison ein siebter Platz, um den Triumph perfekt zu machen: neuer Champion der Formel E. Für den Brasilianer, der mit seiner Frau Bianca schon seit Jahren in Monaco lebt, schließt sich damit ein Kreis: Lange bevor die ersten Autos auf die Strecke gehen, unterstützt di Grassi Serienboss Alejandro Agag und dessen Stellvertreter Alberto Longo bei der Gestaltung und Konzeption der Formel E und ist seitdem einer ihrer prominentesten Botschafter.

 

Karriere

1997–2001 Kart, Panamerikanischer Kart-Meister (2000)

2002 2. Platz Brasilianische Formel-Renault-Meisterschaft

2003 2. Platz Südamerikanische Formel-3-Meisterschaft

2004 Britische Formel-3-Meisterschaft, 3. Platz GP Macau, Formel 3 Masters

2005 1. Platz GP Macau, 3. Platz Formel 3 Euro Serie, 3. Platz Formel 3 Masters, Formel-1-Test

2006 GP2-Serie, Formel-1-Test

2007 2. Platz GP2-Serie, Formel-1-Testfahrer

2008 3. Platz GP2-Serie, Formel-1-Reservefahrer

2009 3. Platz GP2-Serie, Formel-1-Reservefahrer

2010 Formel 1

2011 Formel-1-Reifentestfahrer, ILMC-Tests

2012 Formel-1-Reifentestfahrer, 24 Stunden Nürburgring, 3. Platz WEC São Paulo (Audi R18 ultra)

2013 3. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18 e-tron quattro)

2014 2. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18 e-tron quattro), 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18 e-tron quattro)

2015 3. Platz FIA Formel E, 1 Sieg, 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18 e-tron quattro)

2016 2. Platz FIA Formel E, 3 Siege, FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Audi R18), 1 Sieg, 3. Platz 24 Stunden Le Mans (Audi R18)

2017 1. Platz FIA Formel E, 2 Siege

Fanboost
Ihr Boost für Lucas und Daniel

Einzigartig in der Formel E: Die Fans können ihren Lieblingsfahrern online zusätzliche Power verleihen. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten während des Rennens für fünf Sekunden 30 PS mehr – das kann bei Überholmanövern auf den engen Stadtkursen einen entscheidenden Vorteil bedeuten.

Hier können Sie für Ihren Lieblingsfahrer abstimmen: http://fanboost.fiaformulae.com

Formel-E-Rennkalender 2017/2018

02.–03.12.   Hongkong (HK), 2 Rennen

13.01.          Marrakesch (MA)

03.02.          Santiago de Chile (RCH)

03.03.          Mexiko-Stadt (MEX)

17.03.          Punta del Este (ROU)

14.04.          Rom (I)

28.04.          Paris (F)

19.05.          Berlin (D)

10.06.          Zürich (CH)

14.–15.07.   New York (USA), 2 Rennen

28.–29.07.   Montreal (CDN), 2 Rennen

 

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